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Willkommen im traditionsreichen Potsdamer Schützenverein

Die Bogenschützen

logo-raven-bowhunterVor einigen Jahren haben einige Schützen aus dem Verein angefangen, sich neben dem Schießen mit Pistole und Gewehr auch dem Bogenschießen zuzuwenden. Inzwischen ist unsere Bogengruppe auf nunmehr 15 Mitglieder angewachsen. Unseren Namen, „Raven-Bowhunter“ haben wir gewählt, da wir auf dem Gelände der Schützengilde Ravensburg 1465 Potsdam e.V. in den Ravensbergen trainieren.

Wir trainieren an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat, veranstalten kleine Turniere und viele unserer Mitglieder nehmen auch regelmäßig an Turnieren anderer Bogenvereine teil.

Als Ziele verwenden wir Scheiben und 3D-Tiere.

Wir schießen traditionelle Bögen, d.h. ohne technische Hilfsmittel, haben aber sonst keine strengen Einschränkungen bei der Bogenwahl. So schießen wir alles vom Langbogen, Recurvebogen bis zum ungarischen Reiterbogen.

Beim technischen (oder „olympischen“) Bogenschießen wird mit Visier und weiteren technischen Hilfsmittel (Stabilisator, Release, Klicker) geschossen. Gezielt wird über kleine Pins am Griffstück, die die Funktion von Kimme und Korn einer Pistole übernehmen.

Beim traditionellen Bogenschießen, welches wir praktizieren, wird ohne solche Hilfsmittel geschossen.

Wie trifft man denn nun ohne Visier?

Grundsätzlich gibt es 2 Methoden, um ohne Visier mit dem Bogen zu schießen:

Systemschießen

Beim Systemschießen visiert der Bogenschütze das Ziel über die Pfeilspitze an. Damit man auf diese Weise auch auf unterschiedliche Entfernungen trifft, wird der Pfeil beim Ankern so am Gesicht positioniert oder die Position der Zughand an der Sehne soweit verändert, dass der Pfeil mehr oder weniger stark nach oben oder unten zeigt. Der Systemschütze weiß, bei welcher Entfernung er welche Anker- oder Zughandposition benötigt. Das Ausrichten am Gesicht beim Ankern nennt man auch „face walking“ und das Verändern der Position der Zughand an der Sehne bei gleichem Ankerpunkt „string walking“.

Systemschützen müssen zudem sehr gut Entfernungen schätzen können, da bei traditionellen Turnieren auf unterschiedlichste und vor allem dem Schützen unbekannte Entfernungen geschossen wird.

Instinktiv

Das instinktive Schießen ist für Anfänger am einfachsten zu erlernen. Hierbei richtet der Schütze die Bogenhand auf das Ziel aus, konzentriert sich mit beiden Augen auf das Ziel und schießt einfach. Man kann das mit dem Wurf eines Steines nach einer Dose vergleichen. Dabei visiert man ja auch nicht über den Stein, sondern schaut auch nur auf die Dose. Mit etwas Übung trifft man dann auch die Dose auf unterschiedliche Entfernungen. So ähnlich ist es mit dem instinktiven Schießen. Hat man genügend Schüsse absolviert, korrigiert das Unterbewusstsein automatisch die Bogenhand für den Schuss.

Der Vorteil des instinktiven Schießens ist, dass man sich über Entfernungen keine Gedanken machen muss und sogar auf bewegliche Zeile schießen kann. Das instinktive Bogenschießen kommt ja nicht ohne Grund aus der Bogenjagd. Lediglich auf große Entfernungen funktioniert instinktives Schießen nicht mehr, da muss man dann bewusst höher anhalten.